Höhenwege in Südtirol
Der Stabeler Höhenweg
Der Stabeler Höhenweg gehört zu den absoluten Höhenweg-Klassikern im Tauferer Ahrntal und im Südtirol. Und das vor allem, weil er ein richtig hochalpiner Höhenweg ist.Denn prinzipiell bewegt sich der Stabeler Höhenweg im Schnitt auf über 2500 m Höhe. Dass da oft noch im Juni Schnee liegt ist also klar.
Beste Zeit den Stabeler Höhenweg anzugehen ist also zweifelsohne der Sommer gerechnet von Juli bis September. Er verbindet die Schwarzensteinhütte mit der Chemnitzerhütte – 14,5 Stunden Gehzeit braucht man dazu.
Wegbeschreibung Stabeler Höhenweg
Dazu müssen wir am nächsten Tag wieder über den Kamin zurück zur vorhin erwähnten Wegkreuzung und in den eigentlichen Stabeler Höhenweg hinein (Nr. 24a). Dem Weg folgend queren wir die Ofenleiter und gelangen in Kehren zur engen Scharte namens Zu Törla auf 2746 m. Wir überwinden die Scharte und wandern hinab ins Schwarzenbachtal und queren es über große Blöcke. Vor dem Schwarzenbachtörl wird der Weg wieder steiler und wir müssen über mehr und mehr brüchiges Gelände (teilweise Drahtseilgesichert) bis zum genannten Törl.
Auf der anderen Seite geht es hinunter ins Mitterbachtal. Dieses queren wir immer auf Weg 24 unterhalb des Mitterbachkees und steigen auf der gegenüberliegenden Seite auf die Gelenkscharte, wohin auch im Sommer oft Firnfelder hineinreichen (evtl. Pickel und Steigeisen nötig). Die Gelenkscharte ist 2724 m hoch. Auf der anderen Seite wandern wir hinunter ins Trattenbachtal und beim Hochmoos südlich zur Göge Alm und etwas ansteigend zur Nevesjochhütte, wo wir ein zweites Mal übernachten.
Am dritten und letzten Tag wandern wir zurück nach Weißenbach von wo aus wir mit dem Bus wieder zu unserem Auto am Ausgangspunkt St. Johann gelangen.
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Wanderurlaub im Tauferer Ahrntal
