Höhenwege in Südtirol
Dolomiten Höhenwege 3 und 4
Die Dolomiten Höhenwege 3 und 4 sind wesentlich kürzer als die Höhenwege 1 und 2, jedoch nicht unbedingt leichter. Denn bei diesen beiden gibt es teilweise äußerst schwere Wegabschnitte auch wenn die Dauer und Distanz etwas weniger Kondition erfordern.
Der Dolomiten Höhenweg 3 führt von Toblach/NIederdorf nach Longarone (Piavetal): 120 km werden in 10 Tagen bewältigt. Der Dolomiten Höhenweg 4 hingegen führt von Innichen durch die Sextner Dolomiten in 6 Tagen (90 km) nach Pieve di Cadore. Hier die Wegbeschreibungen.
Dolomiten Höhenweg 3
Start ist in
Niederdorf. Der dreieckigen Markierung mit der Nummer 3
über den Putzgraben zur Sarlkofel Westschulter und zum Sarlriedl
folgen. Über die Forcella Valletta zur Nordwest-Schulter des
Dürrensteins und über die Sürrensteinalpe zur Plätzwiese und
Dürrensteinhütte (7 Stunden). Am nächsten Tag geht es ins Hochtal
westlich der Strudelköpfe und auf einem ehemaligen Kriegsteig hinunter
ins Höhlensteintal und zum Dürrensee. Von dort auf dem sehr steilen
Pioniersteig zur Hochfläche des Monte Piano und zum Rifugio A. Bosi al
Monte Piano (5,5 Stunden). Am dritten Tag über die Zufahrtsstraße
Richtung Süden in das Val Popena, zur Sella die Popena und anschließend
zum Passo Tre Croci. Von hier geht es dann zum Rifugio Vandelli (6
Stunden). Tags darauf geht es weiter und vorbei am Lago di Sorapiss und
hinauf zur Forcella Sora la Cengia del Banco. Über den Klettersteig "Francesco Berti" zum Bivacco Slataper und zum Rifugio San Marco (6
Stunden). Am Tag 5 geht es nach San Vito i Cadore, dann zum Dorf Sèrdes
und entlang des Rio Pian de Madier zum Rigufio Venezia/A.M. de Luca im
Osten des Monte Pelmo (5,5 Stunden).
Am nächsten Morgen weiter zur Talamini Hütte und zur Westflanke des
Monte Rite. Über eine einstige Kriegsstraße hinunter zum Rifugio
Rimàuro auf der Forcella Cibiana (6 Stunden). Weiter geht es tags
darauf nach Süden über die Cima di Copada steil zur Forcella Toanella
und zum Bivacco O. Tovanella. Von hier geht es leicht hinunter ins
Piavetal nach Longarone, dem Endpunkt des Dolomiten Höhenwegs 3 (9,5
Stunden).
Dolomiten Höhenweg 4
Zuerst mit dem Bus ins
Sextner Tal zur Lanzinger Säge und zu Fuß weiter
ins Innerfeldtal und zur Dreischusterhütte. Auf dem Weg 4 (und 105)
weiter zum Gwengalpenjoch und zur Drei Zinnen Hütte (5 Stunden). Am
nächsten Tag weiter auf Weg 101 zum Paternsattel und an der Südwand der
Drei Zinnen vorbei zur Auronzohütte. Auf den Bonacossa Weg und auf
gesicherten Steigen zum Rifugio Fratelli Fonda Savio.
Weiter auf dem Sentiero Durissini zum Rifugio Città di Capri (6
Stunden). Tags darauf über die Maraia Alta hinab zum Rifugio Cristallo
im Val d’Ansiei. Weiter taleinwärts ins Valbona und hinauf zum Rifugio
Vandelli al Sorapiss (5 Stunden). Nach der Übernachtung und gutem
Frühstück nach Osten und über Kletterpassagen zum Bivacco E. Comici und
über den Klettersteig "C. Minazio" nach Süden ins obere Valle di San
Vito zum Dolomiten Höhenweg 3 und zum Rifugio San Marco (7,5 Stunden).
Am 5. Tag über die Forcella Piccola zum Rifugio Pietro Galassi und nach
Süden Richtung Antelao Gletscher. Über Kletterpassagen zur Forcella del
Ghiacciaio und hinunter ins Valle Antelao. Von hier leicht weiter über
die Forcella Piria und ostwärts zum Rifugio Antelao (7 Stunden). Am Tag
6 geht es Cap. Antracisa und über den Monte Tranego vielen Kehren
taleinwärts folgend nach Pozzale und Pieve di Cadore, dem Endpunkt des
Dolomiten Höhenwegs 4.
Wanderurlaub in den Dolomiten