Klettersteige in Südtirol

Klettersteig zur Tschenglser Hochwand

Gleich wie der Tabaretta Klettersteig führt uns auch dieser hier ins Vinschgau und zum Ausgangspunkt Sulden. Im Winter ist Sulden ein beeindruckendes Skigebiet, das dank seiner Abgelegenheit eigentlich nie überfüllt ist.

Im Sommer hingegen ist Sulden Ausgangspunkt für sämtliche Ortlerbegehungen und außerdem beherbergt das Bergdorf eines der Mountain Museen von Reinhold Messner, das sich mit den Erstbegehungen im Ortlergebiet beschäftigt.

Der Klettersteig zur Tschenglser Hochwand

Der Ausgangspunkt der Wanderung ist, wie schon gesagt, Sulden im Vinschgau. Von hier wandert man am Hotel Post vorbei zum Hotel Marlet und auf Steig 5 durch das Zaytal hinauf zur Düsseldorfer Hütte. (2 -2,5 Stunden)
Nördlich der Hütte folgen Wanderer dem Steig über Moränengelände zur Tschenglser Hochwand. Nach einer halben Stunde etwa erreicht man den Felsgrat (zur Orientierung: etwas unterhalb befindet sich ein kleiner See. Erst 2002 wurde ein neuer Klettersteig über die Südflanke hinauf auf den Gipfel der Tschenglser Hochwand angelegt (siehe Markierung). Er gilt als schwierig und sollte ausschließlich mit Klettersteig-Set und Helm begangen werden. Er führt über ausgesetzte Felspassagen und erfordert absolute Schwindelfreiheit.
Alternativ kann man auch über den "alten" Otto-Erich Klettersteig zum Gipfel gelangen: er ist um einiges leichter.

Abstieg

Der Abstieg von der Tschenglser Hochwand zurück zur Düsseldorferhütte erfolgt über den teils gesicherten Normalweg.

Details

  • Länge: 4 – 4,5 Stunden Aufstiegszeit
  • Höhenmeter: 1500 mH
  • Schwierigkeit: schwierig
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