Klettersteige in Südtirol

Der Pischadù Klettersteig zur Pischadùsee-Hütte

Einer der berühmtesten Klettersteige der Dolomiten ist zweifelsohne der Pischadù Klettersteig in der Sellagruppe. Das liegt wohl hauptsächlich an der guten Erreichbarkeit und an der luftigen und spektakulären Hängebrücke am Exnerturm.

Leicht ist er aber nicht, der Pischadù Klettersteig. Unterhalb des Exnerturms fordert die senkrechte Wand Kraftausdauer und ein gewisses klettertechnisches Know How. Nichtsdestotrotz ist er zur Hauptsaison im August oft völlig überlaufen. Schade eigentlich, denn der Klettersteig gehört zu den schönsten in Südtirol.

Der Pischadù Klettersteig

Ausgangspunkt ist Kolfuschg. Auf der Straße Richtung Grödnerjoch in einer Kehre auf den beschilderten Parkplatz fahren und links Richtung Pischadù-Wasserfälle wandern. Nach 20 Minuten ist man am Einstieg in den Klettersteig. Anfangs ist die via ferrata leicht: viele Steighilfen erleichtern den Aufstieg.

Erst bei der Abzweigung zum Normalweg auf die Pischadùsee Hütte wird der Klettersteig schwieriger, steiler und ausgesetzter und erreicht seinen Höhepunkt in der Hängebrücke am Exnerturm. Gleich darauf warten der Ausstieg und die Pischadùseehütte mit einer schönen Sonnenterasse auf dem Sellaplateau. Wer die die Wanderung fortsetzen möchte, kann die wenig besuchte Pischadùspitze aufsuchen. Man erreicht sie in 1,5 Stunden.

Abstieg

Zurück zum Ausgangspunkt kommt man auf Weg 666 durch das teilweise mit Drahtseilen gesicherte Val Setùs.

Details

  • Dauer: 5,5 Stunden
  • Höhenmeter: Anstieg 1050 mH, Abstieg 1050 mH
  • Schwierigkeit: mittelschwer bis schwierig
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