Hochtouren in Südtirol

Auf dem Normalweg zum König Ortler

Der Ortler ist nicht nur der höchste Berg Südtirols, sondern der höchste Berg der gesamten Ostalpen östlich der Schweiz.

Mit 3905 m ist er ein sehr mächtiger, selbstständiger Berg mit unzähligen wilden Graten und Wänden, ganz zu schweigen von der Ortler Nordwand, die auch Extremkletterer vor große Herausforderungen stellt.

Hier möchten wir den Aufstieg auf den Ortler über den Normalweg vorstellen. Doch Normalweg meint nicht unbedingt leichter: für den Fast-4000er braucht es viel Kondition und Hochtourenerfahrung. Seil, Pickel und Steigeisen sind hier Pflicht.

Hochtour auf den Ortler

Ausgangsort ist Sulden in Vinschgau. Hier auf Weg 4 zur Tabaretta Hütte aufsteigen und über die Tabarettascharte weiter zur Pajerhütte auf 3029 m. Wir raten Wanderern hier zu übernachten und den Gipfelanstieg erst am nächsten Tag zu starten. (3,5 Stunden ab Sulden)

Am nächsten Morgen geht es ausgeruht der grünen Punktmarkierung folgend zum felsigen Westgrat der Tabarettaspitze und absteigend zur Scharte zwischen Tabarettaspitze und Ortler Nordgrat. Am Grad entlang weiter nach oben – besonders steile und ausgesetzte Passagen sind mit Fixseilen ausgestattet – bis zum Übergang auf den Gletscher. Gleich am Anfang des Gletschers und den meistens vorhandenen Firn- oder Eispfaden zum Gipfel folgen. (3-4 Stunden ab Pajerhütte)

Abstieg

Wenn man sich vom Gipfelpanorama satt gesehen hat, geht es über den Abstiegsweg wieder zurück.

Details

  • Länge: 3,5 Stunden bis Pajerhütte, 3,5 Stunden zum Gipfel, 5-6 Stunden Abstieg nach Sulden
  • Höhenmeter: 1114 m bis Pajerhütte, 885 bis zum Gipfel
  • Schwierigkeitsgrad: schwer


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